25 März 2026
Zeit: 18:00  - 20:00

Ort: HS001 | Kollegienhaus | Universität Basel

Veranstalter: RDS & Prof. Dr. Oliver Nachtwey & Dr. Carlolin Amlinger

Veranstaltungen, Öffentliche Veranstaltung, Gastvorlesung / Vortrag, Kolloquium / Seminar

"Was das Valley herrschen nennt" mit Prof. Adrian Daub

Prof. Dr. Adrian Daub (J.E. Wallace Sterling Professor bei Stanford University) wird ein Vortrag zu seinem Buch "Was das Valley herrschen nennt" präsentieren.

[Translate to Deutsch:] Prof. Adrian Daub

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Über diesen Vortrag

Eine zeitgemässe Auseinandersetzung mit dem Einfluss der grossen Technologiekonzerne auf unsere Politik vom Autor des Bestsellers What Tech Calls Thinking (Suhrkamp, 2026).

Die von Elon Musk ins Leben gerufene Abteilung für Regierungseffizienz, DOGE, ist nur die Spitze des Eisbergs. In den letzten Jahren hat das Silicon Valley die Macht in den USA übernommen. Meta, Palantir & Co. bestimmen jetzt, wer reguliert, ja, wer regiert. Günstlinge der Tech-Milliardäre durchsetzen den Verwaltungsapparat. Energiepolitik wird fast nur noch für die Kryptobranche und KI-Startups gemacht. Und die anti-woke Agenda der Titanen münzt Trump eins zu eins in Dekrete um.

In Investorenmeetings und in Hörsälen, in Science-Fiction-Büchern, Fortpflanzungskliniken und in Sadomaso-Kellern spürt Adrian Daub dem nach, was für diese Konzerne, was für ihre Lenker, Dominanz bedeutet. Sie haben die Herrschaft an sich gerissen. Aber verstehen sie überhaupt, was herrschen ist?" [Adrian Daub, Suhrkamp, 2026]

 

Über den Vortragenden

Prof. Dr. Adrian Daub ist der J.E. Wallace Sterling Professor in the Humanities im Department für Germanistik an der Universität Stanford (USA). Zurzeit ist er auch der Barbara D. Finberg Director der Michelle R. Clayman Institute for Gender Research. Zu seine Forschungsinteressen gehören Deutsche Literatur-, Kultur- und Geistesgeschichte nach 1790; Feminismus, Gender- und Sexualitätsstudien; Geschichte des feministischen Denkens; Deutscher Idealismus und Romantik; Philosophie, Gender und Sexualität; Deutsche Literatur und Film nach dem Zweiten Weltkrieg; Musik und deutsche Moderne; Fin-de-siècle-Oper; Marxismus der Frankfurter Schule; Fotografie und Literatur; Bild- und Klangkultur; Affektstrukturen und Erinnerungskultur.

Geboren in Köln, hat Prof. Daub Vergleichende Literaturwissensch am Swathmore College (USA) studiert, bevor er einen M.A. and sein Ph.D in Comparative Literature and Literary Theory von der Universität Pennsylvania erhielt. Seit 2013 ist er an der Universität Stanford, währenddessen er auch Gastprofessor an der Ludwig Maximilians Universität Munchen, der Universität Bern, under der Universität Mannheim war.

Prof. Daub hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter: Cancel Culture Transfer, Wie eine moralische Panik die Welt erfasst (Suhrkamp, 2023), Was das Valley denken nennt (Suhrkamp, 2020), und die Englischen Titeln Tristan’s Shadow – Sexuality and the Total Work of Art after Wagner. (University of Chicago Press, 2013), und das in Kürze erscheinende Who Killed #MeToo? How Media Made and Unmade a Movement mit Moira Weigel und Alison Dahl Crossley.


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